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Sehenswert Wandern

Am Aschermittwoch ist alles vorbei


Wenn der Karneval rum ist, beginnt für uns eine sehr achtsame, wunderbare Zeit.
Jetzt werden die Tage schon merklich sehr viel länger und die Sonne geht schon viel früher auf.
Zeit für Sonnenaufgangs-Spaziergänge und viel frische Morgenluft!
Die Vögel zwitschern immer lauter, und täglich erblicken wir neue gefiederte Freunde, die zurück aus dem Süden kommen.
Der kalte Wind wird langsam wärmer und die Sonne hat schon eine bemerkenswerte Kraft.
Überall sprießt erstes, frisches Grün und die Luft füllt sich mit ersten Blütendüften.
Die Natur erwacht zu neuem Leben, und wir selber scheinen vom Winterschlaf übergangslos in die Frühjahrsmüdigkeit zu verfallen.

Da möchten wir doch unserem Körper etwas Gutes tun und ihm auf die Sprünge helfen!
Um wieder fit zu werden, bieten sich verschiedene Möglichkeiten von Fasten- und Entschlackungskuren an, mit denen wir unseren Energiespeicher wieder auffüllen können und den Stoffwechsel reichlich in Schwung bringen können.
Heilfasten, Detox-Kuren, Saftfasten, Basisches Fasten…
es gibt sehr viele Möglichkeiten, die für den Einen gut und für den Anderen weniger gut geeignet sind.
Am besten klärt man vor Fastenbeginn alles mit seinem Arzt ab.
Wir können uns aber auch kleine Enthaltsamkeiten auferlegen, die für uns ganz persönlich VERZICHT bedeuten.
Es tut gut, sich für einen festgesetzten Zeitraum einzuschränken und auf gewisse Dinge zu verzichten, um Körper, Geist und Seele zu reinigen.
Ebenfalls tut es gut, sich bewusst MEHR zu nehmen von Dingen, die sonst im Leben zu kurz kommen:
Spaziergänge, Ruhe, Entspannung, sich Zeit nehmen…
Schon ganz einfache kleine Dinge können wir in unser Tagesprogramm einbauen, um dem Körper mehr Achtsamkeit zu schenken und um den Stoffwechsel wieder anzukurbeln.
Dafür muss man nicht, wie beim Heilfasten ausschließlich Tees, Säfte und heiße Brühe zu sich nehmen.
Wir brauchen uns nur kleine Ziele setzen, wie:
Weniger Fleisch essen, oder sogar ganz vegetarisch leben, auf Zucker verzichten oder auf Zigaretten und Alkohol.
Wir können unser Ernährungsprogramm und unseren Tagesablauf ein wenig umstellen und unsere Gedanken und Blickwinkel ändern.
Die Fastenzeit ist aber auch Passionszeit, eine Zeit der Rückbesinnung, eine Zeit der Achtsamkeit für die Gaben Gottes und der Schöpfung.
Buße, Reue, Umkehr, neue Wege gehen.
Wo kann ich Vorurteile abbauen?
Einfach mal in sich hinein hören:
Was bedrückt mich, wofür bin ich dankbar in meinem Leben?
Wem könnte ich ein Lächeln schenken?
Wie kann ich mich für andere Menschen einsetzen?
Gibt es einsamen Menschen, die sich über einen Besuch freuen würden?
Vielleicht achten wir auch mal auf unserem Gespräche:
wo lästern wir zu viel, klatschen und tratschen einfach drauf los?
Wie kann ich meine Gedanken, mein Leben positiv verändern?
Kann ich für einen kranken Menschen beten? Eine Kerze anzünden?
Wo finde ich für mich selbst, oder für andere Menschen tröstende oder ermutigende Worte in der Bibel?
(Natürlich dürfen es auch andere Sprüche und Weisheiten sein.)
Wann habe ich zuletzt über die Natur und das Leben gestaunt?
Wie kann ich mich für Naturschutz einsetzen?

Es gibt so viele Dinge, über die man in der Fastenzeit nachdenken kann, so vieles, was man wieder neu mit anderen Augen betrachten kann und neu in Angriff nehmen kann.

Pickt euch die Rosinen raus, und versucht doch auch mal ein paar Tage Achtsamkeit, Entschleunigung und Umkehr zu erleben.

Ich habe mir so einen kleinen Passionszeit Kalender gestaltet für kleine Notizen und Denkanstöße auch mit Blick auf Ostern. Mal schauen, wie ich die Zeit fülle.

Wie würdet ihr die Tage ausfüllen?

Passionszeit Kalender

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