Buntes Lampertstal

Lampertstal Alendorf

Sehenswert Natur Wandern Blankenheim Alendorf

Egal ob Eifelsteig, der Themenweg „Wo die Hänge blühen“, die EifelSpur „Toskana der Eifel“, oder die EifelSchleifen „Wachholderheide“ und „Wo Bäche schwinden“, alle Wege führen durch das wunderschöne Lampertstal mit den markanten Wacholderheiden.

Das Lampertstal ist ein Nebental des Ahrtales südlich von Blankenheim.
Es erstreckt sich über 650 ha und ist das größte Wacholder-Naturschutzgebiet in Nordrhein-Westfalen.
Hier gibt es noch die bunten Wiesen, wo es summt und brummt, und wo Schmetterlinge von einer Blüte zur anderen gaukeln.
Aufgrund des sehr kalkhaltigen Bodens gedeihen hier seltene Pflanzenraritäten.
Im Frühjahr wachsen hier lila Küchenschellen und gelbe Schlüsselblumen, später dann zahlreiche Orchideen und der Deutsche Fransenenzian.

Am liebsten starten wir unsere Touren bei Dollendorf an der Antonius- Kreuzwegkapelle von 1701 und wandern entlang des alten Kreuzweges Richtung Burgruine Burg Dollendorf / Schloßthal, mit dem steil aufragenden Ostturm, der auch „Finger Gottes“ genannt wird.
Burg Dollendorf / Schloßthal war ursprünglich eine Höhenburg, die im Jahr 1077 erstmals erwähnt wurde.




Schon vor der Burgruine geht es über einen kleinen Trampelpfad hinunter ins Lampertstal.
Ein paar Wachholderbüsche und einige Kiefern lassen den Hang urig und ganz außergewöhnlich wirken.
Die Wacholderbüsche, oder auch „Zypressen des Nordens“ genannt, verbreiten eine romantische Atmosphäre.
Es ist einfach nur friedlich und still hier.


Im Tal angekommen halten wir uns rechts und gehen ein Stück die Hauptstraße entlang, bis der Weg links ins Lampertstal führt.
Vor uns liegt ein farbenprächtiges, blühendes weites Tal, und wir müssen erstmal den herrlichen Anblick genießen.
Der Wanderweg schlängelt sich durch grüne Hänge, entlang der Wiesen und des Lampertsbaches.
Der Lampertsbach „versickert“ übrigens regelrecht in den Spalten und Rissen des Kalkgesteins und läuft unterirdisch durch den Karst weiter.
Die EifelSchleife „Wo Bäche schwinden“ führt am Lampertsbach entlang.

Je nach Jahreszeit wachsen hier verschiedene Disteln, Glockenblumen und Skabiosen, Sumpf-Herzblatt, Taubenkropf-Leimkraut, und Weidenröschen.
Wunderbare Schmetterlingsmagnete!
Ja, und da flattern sie
Kaisermantel, Perlmutterfalter, Distelfalter, C-Falter, Schachbrettfalter, Admiral und Tagpfauenauge und so einige mehr.
Überall zirpt und zwitschert es, summt und brummt es.
Dieses Tal ist ein wahres Paradies, nicht nur für Insekten sondern natürlich auch für Vögel.


Den ca. 8 km langen Rundweg durchs Lampertstal läuft man eigentlich recht schnell, aber wenn man wie wir an jeder Blüte stehen bleibt, und die Schmetterlinge beobachtet, muss man schon etwas mehr Zeit einplanen.

Ein weiterer Höhepunkt in dieser traumhaften Landschaft ist der rund 520 Metern hohe Kalvarienberg, der eine herrliche Weitsicht über die Eifel bietet.
Die 14 Sandsteinkreuze des Kreuzweges wurden ab 1663 im Auftrag von Salentin Ernst von Manderscheid-Blankenheim errichtet.
Der Kreuzweg beginnt an der St. Agatha Kirche in Alendorf und endet am Gipfelkreuz auf dem Kalvarienberg.
Oft kreist auch ein wunderschöner Rotmilan über dem Kalvarienberg, den wir aus nächster Nähe beobachten können.




Über die verschiedenen ausgeschilderten Wanderwege kann man die Runde im Lampertstal und durch das Wacholdergebiet nach eigenem Belieben fortsetzen.
Es gibt hier viele schöne, gut ausgeschilderte Wanderrundwege.
Einen interessanten Baumstamm, den Lampertspfahl, gibt es in Alendorf.
Der Eifelschnitzer Paul Vogelsberg aus Alendorf hat die umliegenden Dörfer kunstvoll im Holz verewigt.
In Alendorf befindet sich übrigens auch ein Parkplatz, der sich perfekt als Ausgangspunkt für Wanderungen ins Lampertstal eignet, er befindet sich direkt an der Kapelle St. Agatha in Alendorf.

Das Lampertstal bietet überall entlang der Wege schöne Fotomotive an:
Mal sind es die üppig grünen Wiesen, eine Vielfalt an Insekten und Blumen, Totholzhügel, schön geformte Kiefern und natürlich der Wacholder.
Genaue Wegbeschreibungen findet ihr z.B. beim Eifelverein Blankenheim oder hier bei outdooractive .

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