Burg Reifferscheid

Wann immer wir über die Kopfsteinpflaster-Gassen durch den historischen Ortskern Reifferscheid zur Burg hoch laufen, fühlen wir uns schon ein wenig in alte Zeiten zurückversetzt.

Kaum zu glauben, dass der noch erhaltene Bergfried der Ruine ein Überbleibsel des ehemaligen Schlosses aus dem 16. Jahrhundert ist.
Eine bekannte Tuschezeichnung von Mathieu Throuüet zeigt das Schloss um 1725, und dieses Bild entspricht so gar nicht unseren Traumvorstellungen, wie die Burg vielleicht mal ausgesehen haben könnte.
Wir lieben diese alte Burgruine, deren Grundstein schon vor 1106 gelegt worden sein muss.
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Denn 1106 wird in der „Chronica regia coloniensis unter „Riferschit“ der Ort Reifferscheid das erste Mal erwähnt, als der damalige Eigentümer Herzog Heinrich von Limburg und Niederlothringen seine Burg niederbrannte, weil sie nicht in Feindeshand fallen sollte.
Ein Brand im Jahr 1509 beschädigte die wieder erbaute Burg-Anlage und ein weiteres Feuer am 23. Juni 1669 zerstörte den Ort Reifferscheid und seine Burg dann völlig.
Auf den Resten der alten Bausubstanz wurde dann das Barock-Schloss erbaut, das wir von der alten Tuschezeichnung her kennen.
Die noch erhaltenen Reste der Umfassungsmauer, ein Torbau mit zwei flankierenden Rundtürmen die übergiebelte Durchfahrt und eben der weiß gestrichene „Turm“ lassen heute den einst prächtigen Bau nur erahnen.
(Quelle: Wikipedia)
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Wir fahren oft und gerne zur Burg.
Der weite Ausblick über die Eifelwälder, auf das gemütliche Burgdorf und auf die spätgotische Kirche Sankt Matthias ist immer wieder schön!
Auch für unsere Shootings bietet die Burg Reifferscheid eine herrliche Kulisse.
Da die Burgruine frei zugänglich ist, und auch der Turm täglich geöffnet ist, bieten sich überall in den kleinen Ecken und Winkeln hübsche Motive für unsere Fotos.
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Nur zu dem alle zwei Jahre stattfindendem Burgfest und der Burgweihnacht ist das Gelände fürchterlich überlaufen.
Übers Jahr verteilt besuchen zwar tausende Touristen das gemütliche historische Örtchen, aber wir finden doch immer wieder ein ruhiges Plätzchen auf der Burg und können die geheimnisvolle Stimmung dort jedes Mal aufs Neue genießen.
Und natürlich genießen wir in der alten Zehntscheune, dem heutigen Cafè Eulenspiegel, immer einen heißen Kaffee & Kakao und träumen unter den dicken alten Balken von einer längst vergangenen Zeit.
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Reifferscheid / Hellenthal / Sehenswert

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