Das Indianerbeet

Was wir von den alten Mayas über Permakultur und Mischanbau im eigenen Garten lernen können, erläutert das interessante Buch "Das Indianerbeet"


Daten Zum Buch:
  • Titel: Das Indianerbeet Die Drei Schwestern im Garten Eine geniale Mischkultur
  • Autorin: Natalie Faßmann
  • Illustrationen: Margret Schneevoigt
  • Verlag: Pala Verlag
  • 160 Seiten, Hardcover gedruckt auf 100 % Recyclingpapier
  • ISBN: 978-3-89566-351-2
Über die Autorin:
Dr. Natalie Faßmann ist Gartenbauingenieurin und Autorin.
Sie arbeitet als Redakteurin bei der »GartenFlora«, wo sie die Ressorts Gartengestaltung und Pflanzenschutz betreut, und engagiert sich in verschiedenen Urban-Gardening-Projekten.
Frau Faßmann lebt mit ihrer Familie in Berlin.
“Das Indianerbeet“

Buchbeschreibung:
Das Indianerbeet ist Bühne für einen Auftritt ganz besonderer Art:
Die »Drei Schwestern« sind es – Mais, Gartenbohne und Kürbis, die drei uramerikanischen Gemüsearten in attraktiver Mischkultur.
Bereits die Maya bauten sie an.
Heute haben vor allem Biogärtner und Permakulturisten diese geniale Mischkultur für den Garten entdeckt.
Der Mischanbau von Mais, Bohnen und Kürbis ist ein sich nahezu selbst erhaltendes System, das Jahr für Jahr erneut auf demselben Beet angebaut werden kann.
Es ist schnell geplant und angelegt und gelingt auch auf kleiner Fläche, selbst auf Balkon und Terrasse.
Das Indianerbeet ist damit eine attraktive Bereicherung für jeden Garten und auch für Kinder ein spannendes Projekt, um den Kreislauf der Natur mit allen Sinnen zu erleben.
Dieses Buch ist eine Einladung, in die Welt der »Drei Schwestern« einzutauchen.
Die Leser erfahren, wie und wann die »Drei Schwestern« zum ersten Mal angebaut wurden und warum diese Mischkultur so gut funktioniert.
Mithilfe ausführlicher Pflanzanleitungen, Empfehlungen zu samenfesten Sorten, zur Pflege und Verwertung der Ernte sowie einer Fülle an praktischen Tipps gelingt es leicht, den »Drei Schwestern« im Garten einen herzlichen Empfang zu bereiten.
“Das Indianerbeet“
“Das Indianerbeet“

Über den Inhalt:
Dieses informative Buchbefasst sich mit dem Thema Mischkultur und Fruchtfolge und beschreibt sehr anschaulich die Geschichte der Permakultur.
Ganz zu Anfang wird die Mischkulturform beschrieben und die „Drei Schwestern“ werden vorgestellt.
Schon vor etwa 3500 Jahren haben die Maya Jahr für Jahr erfolgreich die Nutzpflanzen Mais, Kürbis und Gartenbohne auf ihren kargen Böden angebaut.
Sie haben diese Kultur „Die drei Schwestern“ genannt.
Diese drei Pflanzen ergänzen sich in einer Mischkultur (Milpa) ganz wunderbar und stärken sich gegenseitig.
Der Leser erfährt im Buch, warum diese Mischkultur so gut funktioniert, und wie er selbst ein solches Indianerbeet als kleine Abwandlung im eigenen Garten planen kann.
Dazu werden die „Drei Schwestern“ im Einzelnen vorgestellt.
Die Autorin geht auf Standortwahl, und Pflanzenansprüche ein und beschreibt das Wachstumsverhalten der Pflanzen im Jahresverlauf.
Welche Sorten Mais, Bohnen & Kürbissich sich besonders für unsere Gefilde eignen, wie das Beet vorbereitet werden muss.
Von der Aussaat bis zur Ernte, und der anschließenden Verarbeitung der Nahrungsmittel, erfährt der Leser sehr viel Wissenswertes über Mischkultur und Permakultur.
Die Themen Düngung, Pflanzenjauchen und Pflanzenkrankheiten werden ebenso erläutert, wie der Bezug für samenfestes Saatgut.
Leckere Rezepte machen Lust auf Mais, Bohne und Kürbis im Garten.
“Das Indianerbeet“
“Das Indianerbeet“

Mein Fazit:
Das Buch ist leicht verständlich geschrieben und bietet einen guten Einstieg in das Thema Mischkultur, Fruchtfolge im Garten und Permakultur.
Die Illustrationen im Buch sind sehr ansprechend.
Die Mischkultur von Mais, Bohnen und Kürbis ist eine wirklich attraktive und pflegeleichte Art des Pflanzenanbaus und lässt sich leicht im eigenen Garten umsetzen.
Die Rezepte machen neugierig aufs Ausprobieren.
Ein interessantes und informatives Buch, welches ich gerne weiter empfehle!

Natur, Buchrezension, Naturschutz, Pala Verlag, Natalie Faßmann

Kommentare (4)

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Hi!
Die drei Schwestern hatte ich mal im Garten angepflanzt, leider war es ein sehr trockener Sommer und unser Lehmboden ist ggf. auch nicht die beste Wahl dafür.
Sehr erfolgreich war ich jedenfalls nicht ?
Die Idee dahinter finde ich aber mega...

Hi!
Die drei Schwestern hatte ich mal im Garten angepflanzt, leider war es ein sehr trockener Sommer und unser Lehmboden ist ggf. auch nicht die beste Wahl dafür.
Sehr erfolgreich war ich jedenfalls nicht ?
Die Idee dahinter finde ich aber mega toll.
Liebe Grüße
Dani

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Hallo Dani,
die Idee des Indianerbeetes finde ich auch ganz toll.
Ich bin aber nicht so der Mais-Mensch, aber es gibt bestimmt auch andere Kombinationen aus der Mischkultur...
Herzliche Grüße,
Annette

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Huhu liebe Annette,

ich hoffe, ihr seid putzmunter ins neue Jahr gestartet und deinem Knöchel und dem Paten geht's gut!?

Indianerbeet klingt spannend. Ich sollte mich auch mal viel mehr mit solchen Dingen beschäftigen. Happy

Ein schönes...

Huhu liebe Annette,

ich hoffe, ihr seid putzmunter ins neue Jahr gestartet und deinem Knöchel und dem Paten geht's gut!?

Indianerbeet klingt spannend. Ich sollte mich auch mal viel mehr mit solchen Dingen beschäftigen. Happy

Ein schönes Wochenende und herzliche Grüße, Tati

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Hallo Tati, ja, alles gut bei uns.
Und durch den großen Garten bin ich jetzt noch mehr im Gartenbücher Rausch.
Freu mich schon, wenn ich wieder buddeln kann.
Herzliche Grüße,
Annette

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