Der Kalvarienberg

Kalvarienberg/ Lampertstal Rosenmontags Tour. Es gibt gewisse Orte, die sind zu jeder Tageszeit und zu jeder Jahreszeit unbeschreiblich schön. Regelmäßig zieht es uns immer wieder nach Alendorf zum Kalvarienberg mit seinen alten, verwitterten, herrlich bemoosten roten Sandsteinkreuzen.

Strahlender Sonnenschein lockte uns Rosenmontag 2014 Richtung Lampertstal, einem urigen Wachholder- und Naturschutzgebiet von über 600 ha Fläche.
Wir sind übrigens gar nicht an Karneval interessiert, und der „ Jeckentag“ versprach einsame Stille ohne Touristen an diesem atemberaubenden Stück Eifel.
Prompt, wurden wir in Alendorf von grauer Kälte überrascht.
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Der eiskalte Wind peitschte uns ins Gesicht und tauchte die Wacholderhügel in eine beinahe bedrohliche Stimmung.
Die kahlen Wildrosensträucher und die Kreuzwegstationen, die an den Leidensweg unseres HERRN Jesu Christi erinnern, passten irgendwie zusammen und unsere Gedanken schweiften zur Dornenkrone und zum Erlösungswerk am Kreuz.
Bibbernd vor Kälte mit eiskalten Händen und Füßen, war auch der Weg zum Gipfelkreuz beschwerlicher als sonst.
Übrigens stand auf der Stelle, wo heute das große Kreuz steht, ursprünglich eine Kapelle.
Der ca. 1 km lange Weg von der gotischen Kirche St. Agatha (1494) bis zum Gipfel des Kalvarienberges schenkt Zeit zum Nachdenken und zum Still werden.
Oben angekommen ließen wir unsere Blicke schweifen über die Eifelberge in die scheinbar unendliche Weite.
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Zeit zum Aufatmen, Staunen, Danken.
Egal, ob bei dem eisigen Winterwind oder ob bei warmer Sommerbriese, die grandiose Aussicht vom Kalvarienberg lässt einem immer wieder das Herz aufgehen.
Und egal, ob die Wachholder Hügel in grauen Nebel gehüllt sind, oder ob die aufgehende Sonne das Lampertstal in eine goldene Märchenwelt verzaubert, immer wieder kann man aufs Neue über die Schönheit der Natur staunen und die besondere Atmosphäre genießen.
Windschiefe Bäume und trockene Gräser, die im Wind wehen wie Meereswogen.
Auf den Kalk-Magerrasen Hügeln des Lampertstals wachsen im Frühjahr tiefblau-violette Küchenschellen und Silberdisteln schimmern im Sommerlicht.
Eine Vielzahl seltener Insekten schwirrt im Sommer durch die Luft und geschützte Orchideen wollen bewundert werden.
Immer wieder laden das Lampertstal und der Kalvarienberg zum Entdecken und Verweilen ein.
Ein kleines Paradies auf Erden!
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Sehenswert / Natur / Wandern / Blankenheim / Alendorf

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