Dreizehn geheimnisvolle Särge

Der vierte Fall für Detective Chief Inspector Mark Lapslie - Ein faszinierender, fesselnder und raffinierter Krimi von Nigel McCrery.

Ein Muss für Fans von Simon Beckett, Peter James und Ruth Rendell.
So steht es auf dem Klappentext zum Buch „Der dreizehnte Sarg“.
In einem Atombunker im britischen Essex wird die Leiche eines Obdachlosen gefunden.
In der Nähe stehen zwölf kleine Holzsärge, neun davon sind geschlossen.
In den drei offenen Särgen befindet sich jeweils eine handgearbeitete Puppe - gekleidet wie eine Braut, ein Offizier und ein Lehrer.
In den geschlossenen Särgen befinden sich ebenfalls Puppen, von denen jede einzelne jedoch stark beschädigt wurde.
Detective Chief Inspector Mark Lapslie ist sich zunächst unsicher, was er von dieser bizarren Szenerie halten soll.
Doch dann wird eine Braut auf der Hochzeit erschossen, und ihr Blut findet sich plötzlich auf dem Kleid der Brautpuppe.
Der Sargdeckel ist nun geschlossen.
Um dem Mörder das Handwerk zu legen, muss Lapslie herausfinden, wer die neun vorherigen Opfer waren und - noch wichtiger - wer die verbleibenden zwei Opfer sein könnten.
Lapslie weiß nicht, dass es noch einen dreizehnten Sarg gibt:
Mit einer Puppe in Polizeiuniform ...
“Der Dreizehnte Sarg“

"Ein so abstoßender und gleichzeitig fesselnder Killer ist mir schon lange nicht mehr untergekommen."
- Los Angeles Times -
Daten zum Buch:
  • Titel: Der dreizehnte Sarg
  • Genre: Kriminalroman
  • Autor: Nigel Mccrery
  • (Originaltitel: The Thirteenth Coffin/Übersetzung: Marie-Luise Bezzenberger)
  • Taschenbuch, 315 Seiten, Kartoniert / Broschiert
  • Verlag: Knaur
  • ISBN-13: 9783426509852
  • Erscheinungstermin: 1.11.2019
“Der Dreizehnte Sarg“

Mein Leseeindruck:
Gleich zu Beginn erfahre ich als Leser die letzten Gedankengänge einer Frau, während sie ermordet wird.
Ein spannender Einstieg.
Dann wird in einem alten, verlassenen Atombunker die Leiche eines Obdachlosen gefunden.
Detective Chief Inspector Lapslie macht aber noch eine weitere Entdeckung in dem Bunker:
In einem versteckten Raum sind 12 Miniatursärge aufgereiht.
9 Särge sind geschlossen, vor den 3 offenen Särgen stehen 3 unterschiedlich gekleidete Puppen.
Eine trägt ein Brautkleid, die zweite trägt eine Offiziersuniform und die dritte ist wie ein Akademiker gekleidet.
Kurze Zeit später wird eine Braut nach der Trauung vor der Kirche erschossen.
Als Lapslie die Miniatursärge inspiziert, ist der 10. Sarg geschlossen.
Darin liegt die Brautpuppe mit einem jetzt blutigen Brautkleid und einem Loch in der Brust.
Ganz schön makaber:
Jede Puppe hat ihre Geschichte und steht für ein Mordopfer.
Lapslie begibt sich auf die Suche nach dem Mörder und dem Motiv.
Was verbindet diese Puppen, oder besser gesagt, die Opfer?

Wie Blitzlichter werden die mysteriösen Morde der vorherigen Opfer eingeblendet, kurz und überraschend.
Über den Serienkiller erfahre ich nur, dass er eine Art „göttlicher Eingebung“ hat, und diese Puppen detailgetreu mit viel Hingabe angefertigt worden sind.
Und eine weitere Puppe steht nun vor einem 13. Sarg… sie ist wie ein Polizist gekleidet.
Lapslie scheint auch ins Visier des Mörders geraten zu sein.
Die spannende Suche nach den verbleibenden, noch ausstehenden Opfern beginnt.
“Der Dreizehnte Sarg“

Mein Fazit:
Die Idee der Geschichte fand ich sehr spannend.
Übrigens hat es solch einen Puppenfund mit den Särgen tatsächlich gegeben und dessen Geheimnis ist bis heute nicht gelöst worden.
Die Handlung war gut, teilweise waren irrelevante Abschnitte aber zu langatmig.
Etwas irritiert war ich von Detective Chief Inspector Lapslie und seiner Synästhesie.
Diese Vermischung von Sinneseindrücken (Lapslie gibt jeder Stimme oder jedem Geräusch einen Geschmack) fand ich störend und irrelevant.
Vielleicht bin ich deshalb auch nicht warm geworden mit Lapslie.
Richtig fesseln konnte mich das Buch nicht.
Ich habe mir mehr Spannung erwartet, mehr Priorität und Dringlichkeit die verbleibenden Opfer zu finden, bevor Lapslie selbst „dran glauben“ sollte.
Ich vergebe 3 von 5 Sternen:
Ein lesenswertes Buch, von dem ich mir allerdings sehr viel mehr versprochen hätte.

Kriminalroman, Krimi, Buchrezension, Knaur Verlag, Nigel McCrery

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