Irische Klänge in der Eifel

Gestern (23.01.2016) haben wir anlässlich der zentralen Veranstaltung zum 3. Samstag gegen das Vergessen in der Galerie Eifel Kunst die Ausstellung „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ besucht.

Die Ausstellung geht übrigens noch bis zum 31. Januar 2016.
Neben sehr emotionalen Bildern zum Thema Flucht (von verschiedenen Künstlern aus ganz Deutschland und aus der Schweiz) wurde die Veranstaltung u.a. mit Musikstücken von Georg Kaiser begleitet.

Eigens für diese Ausstellung hat Georg Kaiser das Lied
„Don`t Know The Reason Why“ getextet und komponiert, und versetzte die Besucher mit diesem Lied mitten rein ins Geschehen.
Georg Kaiser untermalte dadurch nicht nur die Kunstwerke mit den richtigen Worten, sondern besonders auch die aktuellen, erschreckenden Fotos vom Kriegsgebiet Jemen, die Marita Rauchberger erst vor wenigen Tagen von Augenzeugen per Internet erhalten hatte.
Ein Vortrag von Dr. Herbert Kaefer veranschaulichte sehr klar und eindeutig die wirklichen Probleme der Menschen in den Krisengebieten und die dadurch bedingten Flüchtlingsströme.
Das Thema bewegte uns sehr und ich musste Marita Rauchberger dazu ein paar Zeilen schreiben…
„…mir drehten sich die ganze Nacht die Eindrücke und Bilder im Kopf, besonders die aus Jemen.
Auch der Vortrag von Dr. Kaefer hat mich so sehr berührt.
Ich habe durch die Weltgebetstage in den letzten Jahren ja immer wieder schon viel über die verschiedenen WIRKLICHEN Nöte der entsprechenden Länder gelernt, aber so ein persönlicher Bericht von einem Augenzeugen ist dann doch wieder etwas ganz anderes.
Warum werden SOLCHE Vorträge nicht an Schulen und zur besten Sendezeit im TV vorgetragen?
DAS sollte den Menschen mal vor Augen geführt werden.“
Leider konnten wir nicht bis zum Schluss der Veranstaltung bleiben.

Wir durften in der Galerie Eifelkunst Georg Kaisers Lieder aus seinem neuen Album live erleben, denn Georg Kaiser wollte dem Ernst der Ausstellung mit der Vorstellung seiner neuen CD einen fröhlichen Ausklang geben.
20160123 001
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Seine musikalischen Wurzeln sieht Georg Kaiser in Reinhard Mey, und so sind auch Georg Kaisers Texte immer sehr informativ und lebendig, mit dem gewissen irischen Touch.
Erstaunlich, wie er seine Zuhörer auf die „grüne Insel“ entführt und in seinen Liedern die Geschichten aus irischen Pubs lebendig werden lässt, die unbeschreiblichen Farben der irischen Landschaft zum Greifen nah scheinen und die freundlichen Iren zu guten Bekannten werden.
Er singt über die Schönheit der Natur, von Freiheit und der Sehnsucht nach dem ungezwungenen Leben in einem Land, in dem er selbst noch nie war.
Aber sein größter Traum, einmal in einem Irish Pub in Irland zu spielen, könnte bald in Erfüllung gehen.
Übrigens, Georg Kaiser textet und komponiert alle seine Lieder selbst.
Er erzählte uns, dass er selbst gar keine Noten lesen kann, sondern einfach drauf los spielt und dann eine Melodie findet.
Für seine Texte wird er durch alltägliche Dinge inspiriert, manchmal durch ein Buch, ein Bericht im Fernsehen oder durch ein persönliches Erlebnis.
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Neben seine Gitarre spielt er auch Akkordeon, Mundharmonika und eine ganz besondere Bambusflöte, die Kiowa Raven Spirit Flöte mit einem unbeschreiblich schönem, weichem Klang.
Es ist immer wieder eine Freude, den Liedern von Georg Kaiser zu lauschen.
Georg Kaiser spielte letztes Jahr bei über 60 Auftritten in Deutschland, Belgien und Holland und wir wünschen ihm auch für dieses Jahr viele schöne Musikerlebnisse!

Musik / Kunst / Schleiden / Kultur / Gemünd / Marita Rauchberger / Georg Kaiser

Kommentare (2)

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Das klingt nach einem sehr interessanten Vortrag. So etwas höre ich mir auch immer gerne an. Schöner Bericht! :-)

Herzlich,
Anna

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Hallo Anna,
vielen Dank!
Ja, die irischen Klänge laden irgenwie zum Träumen ain.
Herzliche Grüße,
Annette

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