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Natur Buchrezension

Kommende Gartensaison


Kleine grüne Knospen träumen jetzt im Januar noch davon, von der Sonne wachgeküsst zu werden.
Eigentlich sollten sie in einer dicken weißen Schneedecke eingekuschelt schlummern, aber dieses Jahr droht das zarte Grün fast im Dauerregen zu ertrinken.
Bei dem nicht enden wollenden Grau in Grau träume auch ich sehnsüchtig von der Blüten- und Farbenpracht des Frühlings.

Jetzt ist die Zeit, wo ich bunte Gartenpläne schmiede und in meinen alten und neuen Gartenbüchern stöbere, Pflanzenkataloge wälze und fleißig Notizen mache für die kommende Gartensaison.
Ein buntes Schattenbeet soll dieses Jahr entstehen, und da kam der Buchgewinn aus dem Herbstgewinnspiel vom Blog Wiesenknopfschreibselei wie gerufen:
Ich hatte dort das Gartenbuch "Einfach schöne Beete" von Christine Breier gewonnen.
Das Buch ist vom Verlag Gräfe und Unzer (ISBN-Nr. 978-3-8338-5580-1) für 22,90 Euro im Buchhandel erhältlich.

Auf 180 Seiten erfährt man viel über das Anlegen und Gestalten verschiedener Beete, die dank eines einfachen Modulsystems, sprich Pflanzplänen nachgepflanzt werden können.
Ganz zu Anfang geht die Autorin Christine Breier in ihrem Buch auf Themen zur Standortwahl ein, erklärt kurz etwas über die Lebensbereiche der Pflanzen, die Aspekte bei der Pflanzenauswahl, Wuchsformen und Höhenstaffelung, Beetgröße und Pflegeaufwand der Beete.

Da gibt es Präriebeete, Kiesbeete, Schattenbeete, Gräserbeete, Beete für Puristen und bunte „Mixed Border“ Beete.
Beim Thema "Richtig planen" beschreibt die Autorin, wie man die Module liest und bearbeiten kann.
Man kann auch seinen eigenen Pflanzplan zeichnen und so die Module selbstständig verändern, je nach Pflanzenvorlieben und Größe des Beetes.
Durch wunderschöne Fotos und Illustrationen von Johann Brandstetter werden die einzelnen Modulpflanzen porträtiert, es gibt einen Blühkalender zu jedem Beet und eine Auflistung passender Begleitpflanzen.
Im Anhang findet man dann auch etliche Bezugsadressen für Stauden, Rosen und Gehölze.

Ich habe natürlich meine ganz bestimmten Pflanzenwünsche für einen möglichst naturnahen Garten, in dem es summen, brummen und zwitschern soll.
So habe ich mir meine Lieblingspflanzen für das geplante Schattenbeet zusammengestellt und erstmal einen Blühkalender dafür entworfen.
Mit Hilfe des Modulsystems habe ich dann meinen eigenen Pflanzplan gezeichnet.
Das macht richtig Spaß, und man bekommt schon eine gewisse Vertrautheit zu den ausgesuchten Pflanzen.
Jetzt warte ich nur noch auf Sonne und Wärme, dann kann die Arbeit beginnen.
Und Arbeit wird es reichlich geben!

Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, ist der alte verkümmerte Garten eine einzige Queckenwüste.
Er lag über 20 Jahre lang im Tiefschlaf und wartet nur darauf wieder erblühen zu dürfen, und Heimat zu werden für Bienen, Schmetterlinge, Vögel und alles andere Getier, das kreucht und fleucht.
Erst aber muss abgetragen und umgegraben werden, Wurzeln müssen aus der Erde gefischt werden und dann darf gepflanzt werden.

Über die Fortschritte schreibe ich dann immer wieder mal hier auf unserem Blog.

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Kommentare (2)

  1. Anjanka

Von mir aus können wir direkt in den Frühling übergehen und Januar, Februar überspringen. Ich freu mich drauf, wenn die Sonne wieder wärmer scheint und es anfängt zu blühen! Das hebt nicht zuletzt die Stimmung. ;-)
Liebe Grüße, Anjanka

  1. Annette    Anjanka

Hallo Anjanka,
Januar und Februar ziehen sich immer wie Kaugummi, vor allem, wenn alles Grau in Grau ist.
Voll Depri...
Ich freu mich auch auf SONNE und bunte Blüten!
Herzliche Grüße,
Annette

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