Kreuz im Venn

Der Kulturwanderweg des Eifelvereins „Auf den Spuren des Venn-Apostels“ ist ein netter Rundweg mit knapp 9 km Länge.

Unsere Tour starten wir direkt am Parkplatz an der Straße L 106 nahe der Norbertuskapelle.
Rechterhand entlang der Straße geht es zur Kapelle kurz bergauf.
Die Norbertuskapelle ist aus Bruchstein und wurde im Jahre 1926 erbaut.
Interessant sind die achteckige Form und das Rundbogenportal mit dem geschweiftem Dach und der Zwiebelhaube.
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“

Direkt gegenüber der Kapelle führt rechts ein Feldweg am Bach entlang.
Hier wandern wir gemütlich an blühender Heide und steinigen Hängen vorbei, bis wir in Kalterherberg-Leykaul rechts den alten Bahnhof entdecken.
Der rostige Wasserkran hat früher die alten Dampfloks versorgt.
Ein alter Wagon dient heute als Restaurant.

“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“

Wir halten uns rechts und gehen über die Brücke.
Direkt dahinter führt uns links ein Feldweg bergauf an ein paar Häusern vorbei und entlang einer Weide.
Rasch gelangen wir zum „Weg des Gedenkens“ und halten uns hier rechts, weiter bergauf.
Wir verweilen bei den hübschen Fachwerkhäusern und beobachten die Schwalben, die sich jetzt im Spätsommer schon auf den Stromleitungen sammeln.
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“

“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“

“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“

Entlang der Straße gelangen wir wieder zur Wegmarkierung Nr. 43, die uns rechts zu einem „Eifelblick“ Aussichtspunkt führt oder links Richtung Venn.
Zuerst betrachten wir vom „Eifelblick“ aus den zwischen 1897–1901 erbauten Eifeldom in Kalterherberg, die St. Lambertus.
Unter Pfarrer Gerhard Arnoldy (1869–1914) wurde 1897 mit dem Bau des „Eifeldoms“ in Kalterherberg begonnen.
Die neuromanische, dreischiffige Basilika hat eine 42 Meter hohe Doppelturmfassade.
Wir gehen zurück zur Kreuzung mit der Wegmarkierung und gelangen über einem romantischen Pfad Richtung Venn in den Wald.
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“

Der Weg führt uns zur Richelsley mit dem sechs Meter hohen „Kreuz im Venn“.
Die Richelsley ist ein 80 Meter langer Konglomeratfelsen und besteht aus Sedimentgestein, das vor etwa 400 Millionen Jahren von der Brandung des Devon-Meeres geschliffen wurde.
Das „Kreuz im Venn“ wurde 1890 zu Ehren des Priors Stephan Horrichem, des Apostels vom Hohen Venn, auf dem Fels errichtet.
Wir genießen die morgendliche Stille im Wald und wandern weiter bergab zur Lourdesgrotte, die die Bewohner Kalterherbergs ihrem Pfarrer Arnoldy 1894 zum Geschenk machten.
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“

“Auf den Spuren des Venn-Apostels“

“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“

“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“

Weiter geht es über steinige Passagen durch einen Fichtenwald hinab zur ehemaligen Vennbahntrasse.
Ab hier wird der Weg kritisch, denn er führt entlang der Hauptstraße, die in Serpentinen verläuft, Richtung Kloster Reichenstein.
Die Straße wird stark befahren, besonders von Motorrädern!
Das Prämonstratenserkloster Reichenstein wurde um 1132 erbaut, später in einen Gutshof umgewandelt und dient seit 2008 wieder als Kloster.
Leider konnten wir das Kloster nicht besichtigen.
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“

Bevor uns der Weg ins Tal des Ermesbaches führt, werfen wir noch einen Blick zurück auf die imposante Brücke der ehemaligen Vennbahn.
Im Tal angelangt erreichen wir die Rur, die sich mit ihrem flachen Steinbett als perfekter Hundebadeplatz zur Erfrischung anbietet.
Rechts über eine Brücke gelangen wir schließlich wieder zur Norbertuskapelle und erreichen damit den Parkplatz, unseren Startpunkt.
Die kurzweilige Wanderung ist abwechslungsreich und lässt sich ganz wunderbar, besonders in den frühen (ruhigen) Morgenstunden, zu laufen.
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“

“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“
“Auf den Spuren des Venn-Apostels“

Sehenswert, Natur, Wandern

Kommentare (0)

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben

Einen Kommentar verfassen

  1. Als Gast kommentieren
Anhänge (0 / 3)
Share Your Location
{datenschutzbestimmung-1}
Enjoy Lifes Beauty

Die Welt ist schöner mit einem Lächeln im Gesicht!

Kontakt

team(at)beauty-focus-eifel(dot)de