Lupinengeschnetzeltes

Die lustigen blauen Blüten der Lupine bewundere ich jeden Sommer im Garten und als Wildwuchs auf der Dreiborner Hochebene.

Ich liebe ihre sternförmig gefächerten Blätter, die morgens immer wunderschön mit Tauperlen benetzt sind.
In der Landwirtschaft werden Lupinen (Leguminosen) als Gründüngung eingesetzt, denn Lupinen verbessern den Boden durch ihre tiefgründigen Wurzeln.
Die Wurzeln setzen mittels Knöllchenbakterien Stickstoff frei, der von der Pflanze zuvor aus der Luft gebunden wird.
Lupinen zählen zu den sogenannten Schmetterlingsblütlern und die hübschen Blütenkerzen habt ihr bestimmt alle schon einmal gesehen.
Aber Achtung: die Zierpflanzen enthalten giftige Bitterstoffe, die Alkaloide!
Ganz anders die weißblühende, gelbblühende und blaublühende Süßlupine.
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Die ursprünglich vorhandenen giftigen Bitterstoffe der Wildlupinen wurden bei der Süßlupine durch Züchtung entfernt.
Die eiweißhaltigen Lupinensamen gehören zu den Hülsenfrüchten, genau wie Erbsen, Kichererbsen, Erdnüsse, Bohnen, Sojabohnen oder Linsen und haben einen sehr hohen Eiweißgehalt.
Dadurch werden sie gerne als Gemüse und als Fleischersatz genutzt.

Die Vorteile der Lupine werden beim
Frauenhofer Institut in einem Video erklärt.
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Mit der Lupine haben wir also ein ökologisch wertvolles Lebensmittel, das hier in Deutschland produziert wird und eigentlich keiner Düngemittel bedarf.

Bisher gibt es keine gentechnisch veränderte Sorten (GVO) der Lupinen.
Lupinen-Früchte sind glutenfrei, cholesterinfrei und laktosefrei.

Lediglich für Allergiker, die Probleme mit Hülsenfrüchten und Erdnüssen haben könnten auch beim Verzehr von Lupinen Probleme haben.
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Die Lupinen enthalten wertvolle einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren und essentielle Aminosäuren, wie Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Tryptophan, Threonin und Valin.
Des Weiteren enthalten Lupinen Antioxidantien, Carotinoide und Vitamin E, sowie Mineralien und die Spurenelemente Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium und Zink.
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Bernhard und ich sind nun keine Vegetarier, und schon gar keine Veganer, aber wir essen sehr wenig Fleisch und probieren gerne pflanzliche Fleischalternativen aus.
Soja mögen wir auf Grund der Negativschlagzeilen allerdings nicht so gerne.
Im Bioladen habe kürzlich das Lupinengeschnetzeltes von Alberts entdeckt und direkt eingekauft.
Alberts verwendet ausschließlich Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau.
Für die Herstellung der Lupinenprodukte werden die ganzen Samen mit allen Ballaststoffen verwendet.
Ich habe das Lupinengeschnetzelte wie folgt (blitzschnell) zubereitet:
Eine Zwiebel in Würfel geschnitten in Butter andünsten, Lupinen Geschnetzeltes hinzufügen und schön braun anbraten.
Mit Gemüsebrühe ablöschen, Pfeffer, Salz und (reichlich) Curry zum Abschmecken, etwas Schmand einrühren, fertig.
Mit „Dinkel wie Reis“ und einem Salat serviert.
Uns hat das Lupinen Geschnetzelte sehr gut geschmeckt, leicht nussig, aber nicht aufdringlich.
Bei der zweiten Zubereitung habe ich noch eine kleine Dose exotisches Fruchtcocktail in die Currysoße eingerührt und getrocknete Cranberries dazugegeben.
Das ergibt einen süß-sauren, fruchtig-frischen Geschmack.
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Wir werden sicher noch viele weitere Variationen ausprobieren.
Bei Alberts / Purvegan gibt es auch einige interessante Rezepte.

Rezepte

Kommentare (4)

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Ich muss gestehen bei Lupinengeschnetzeltes hatte ich doch sofort an Fleisch gedacht Tongue Ich esse selber sehr wenig Fleisch. Wenn ja, dann kaufe ich etwas teureres aus dem Bio-Supermarkt. Wenn ich das nächste mal da bin, werde ich mal meine Augen...

Ich muss gestehen bei Lupinengeschnetzeltes hatte ich doch sofort an Fleisch gedacht Tongue Ich esse selber sehr wenig Fleisch. Wenn ja, dann kaufe ich etwas teureres aus dem Bio-Supermarkt. Wenn ich das nächste mal da bin, werde ich mal meine Augen offen halten nach Lupinengeschnetzeltes. Toll zubereitet übrigens, hört sich lecker an :)

LG Luba

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Hallo Luba,
ja, Geschnetzeltes hört sich wirklich erstmal nach Fleisch an.
Die Konsistenz ist natürlich gewöhnungsbedürftig, aber ich finde Lupine sehr viel leckerer als Tofu.
Herzliche Grüße,
Annette

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Das klingt sehr interessant! Ich bin auch kein Vegetarier, aber auch kein großer Fleischfan.
LG Natalia

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Hallo Natalie,
probier es mal aus, es schmeckt wirklich lecker!
Herzliche Grüße,
Annette

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