Die Bruder Klaus Kapelle

Rund um die Bruder Klaus Kapelle

Wandern Eifelschleife

Bei herrlichem Azurblau, an einem frostigen Märzmorgen, sind wir zur „EifelSchleife Stockertblick und Herkelstein“ aufgebrochen.

Unser Startpunkt ist der Parkplatz an der Bruder-Klaus-Feldkapelle, Iversheimer Str. 53894 Mechernich.

Wir laufen die Strecke im Uhrzeigersinn, direkt über die Straße „Auf der Heide“ über den „Kastanienweg“ unterhalb des Neubaugebietes am Feldrand entlang.

Die Feldlerchen trällern schon ihr Lied, was für ein wunderbarer Morgen!

Durch den Kastanienallee Park gelangen wir zum Schloss Wachendorf.
Leider ist jetzt im März noch alles kahl, im Sommer sieht es hier sehr prächtig aus.
Wachendorf wurde erstmals im Jahre 1190 erwähnt.
Das Schloss in seiner heutigen Form entstand etwa um 1780.

Wir werfen einen kurzen Blick in die St. Petrus Kapelle und folgen den Wegweisern der EifelSchleife entlang efeubewachsener Bäume.
In der Ferne sehen wir immer wieder die Bruder Klaus Kapelle.


Der Weg führt uns auf relativ naturbelassenen Wald- und Wirtschaftswegen leicht ansteigend hinauf Richtung Stockert, mit Blick auf den Astropeiler Stockert, Deutschlands erstes Radioteleskop (1956) mit 25 m Spiegeldurchmesser.
Die ehemalige Forschungseinrichtung steht heute unter Denkmalsschutz.
Weiter geht es an einem kleinen Kiefernwald entlang mit herrlicher Aussicht über die Felder der Eifel.
Wir können uns die Wild- und Kräuterwiesen bildlich sehr gut vorstellen, die hier im Sommer blühen und sicher viele Schmetterlinge anziehen.
Den ersten Kleinen Fuchs Falter haben wir schon entdeckt.
Durch einen Buchenwald führt uns der Weg auf den Herkelstein.


Der 434,5 m hohe Herkelstein bietet eine herrliche Fernsicht auf die Kölner Bucht.
Nun führt uns der Weg mitten durch Felder und wir erhaschen nochmal einen letzten Blick auf das Radioteleskop.
In der Ferne können wir Burg Zievel erkennen und ruck zuck sind wir plötzlich an der Bruder Klaus Kapelle angekommen.

Der Betonklotz mitten in den Feldern ist wirklich erstaunlich!
Erbaut wurde die Kapelle nach Plänen des Schweizer Architekten Peter Zumthor in den Jahren 2005 bis 2007.
Die Informationen über den Bau sind sehr interessant hier nachzulesen.
Im inneren der Kapelle erwartet uns eine einmalige Atmosphäre, vollkommene Stille und ein grandioser Blick hinauf zum Himmel!
350 mundgeblasene Glaspfropfen funkeln im Kerzenschein an den durch Fichtenstämme geformten Wänden.
Übrigens ist fotografieren in der Kapelle verboten!
Daher zeigen wir euch hier nur die Außenansicht.


Nach dem Besuch der Kapelle gelangen wir schnell zum Ausganspunkt unserer schönen Wanderung, die wie im Flug vergangen ist.
Eine wirklich sehr angenehm zu laufende, abwechslungsreiche EifelSchleife mit schönen Fernblicken, Natur und tollen Sehenswürdigkeiten.
Absolut empfehlenswert!!!
Unser Tipp:
Die Wanderung empfehlen wir NICHT am Wochenende zu laufen, da es dann an der Bruder Klaus Kapelle sehr überlaufen ist.
Die Kapelle ist ab 10 Uhr geöffnet und MONTAGS GESCHLOSSEN!
Im Sommer kann es auf den offenen Feldwegen sehr heiß werden.
Auf jeden Fall an guten Sonnenschutz denken und für ausreichend Getränke im Rucksack sorgen (auch für den Hund).
Die genaue Wegbeschreibung findet ihr hier.
  • EifelSchleife Stockertblick und Herkelstein (Stadt Mechernich)
  • Startpunkt: Parkplatz Bruder-Klaus-Feldkapelle, Iversheimer Str. 53894 Mechernich
  • Leichte Strecke: 12 km Gehzeit ca. 3 Stunden
  • Überwiegend naturbelassene Wirtschaftswege/Waldwege
  • Leichte Steigungen 168 hm
  • Hinweis: Die Feldkapelle Bruder Klaus ist montags geschlossen!

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