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Sehenswert Wandern

Wandern rund um Ripsdorf


Für unser Bloggertreffen hatte ich eine Wandertour geplant, die wir vorher aber selber einmal entlang wandern wollten, um den Blogger-Mädels nicht zu viel zuzumuten.
Einzelne Abschnitte sind wir schon so oft gelaufen, aber den ausgesuchten kompletten Rundweg noch nie.

Es sollte von Ripsdorf Richtung Alendorf gehen, hinauf zum Kalvarienberg und durch das Lampertstal Richtung Burgruine Schlossthal.
Da wir als letzten Abschnitt des Rundweges keine Steigung gehen wollten, starteten wir am Wanderparkplatz direkt an der Bundesstraße 258, kurz hinter der Abzweigung nach Ripsdorf.

Über den Ahrtalradweg sollte dann die letzte Etappe ganz eben von Schloßthal aus zurückführen.
Der Weg vom Wanderparkplatz führt links ins Schafbachtal.

Wir wandern den Wirtschaftweg entlang bis zur Brücke und halten uns dann links auf dem Radweg Richtung Hüngersdorf.

Von Hüngersdorf geht es zwischen Feldern und Weiden Richtung Ripsdorf.
Ein kleiner Abschnitt führt durch Wohngebiet, bevor wir die Kirche in Ripsdorf erreichen.
Die Kriche in Ripsdorf sollte der Ausganspunkt der Bloggerwanderung werden.

Wir folgen dem Eifelsteig und laufen links ein paar Meter entlang der Hauptstraße Richtung Alendorf, bis der Weg in die Straße „Auf der Reusch“ nach links abbiegt.
Von dort laufen wir schon fast auf das Ortsende zu und halten uns rechts Richtung Scheune.
An der Kreuzung queren wir den Weg und biegen rechts ab.
Wir laufen auf eine weitere Scheune zu, vor der wir dann links auf einen Wiesenweg abbiegen.
Die ganz sanfte Steigung ist kaum spürbar und wir gelangen schnell zur Kreisstraße 43, die wir überqueren.
Direkt links führt ein geteerter Weg durch ein kleines Waldgebiet, bevor der Eifelsteig dann links hinunter führt, vorbei an goldenen Feldern, die reif zur Ernte sind.
Die Ähren wehen und schaukeln im Wind.
An den Feldrändern blühen Flockenblumen und Scabiosen und wir werden von den ersten Schmetterlingen umflattert.
Nach einer kleinen Steigung blicken wir zurück auf Ripsdorf und genießen die herrliche, weite Aussicht.
Bald stoßen wir auf einen Teerweg, an dem ein Wegekreuz steht.

Hier geht es links weiter Richtung Friedhof und St. Agatha Kirche in Alendorf.
Ein Rastplatz vor dem Soldatenfriedhof lädt uns zur Frühstückspause ein.

Wir genießen im Schatten der mächtigen Buchen, die 1827 zum Schutz der Kirche gepflanzt wurden, den Blick auf den Klavarienberg.
Die Wasserflaschen für Pepperhund füllen wir an Friedhof wieder auf, denn bei der Hitze hat unsere treue Begleitung mächtig Durst.

Nach unserem Frühstück laufen wir entlang der 14 Sandsteinkreuze aus dem 17. Und 19. Jahrhundert den Kreuzweg ab, hinauf auf den Kalvarienberg.
Die Wacholderbüsche tragen schon reichliche Früchte und vereinzelt sehen wir Silberdisteln, die bald erblühen wollen.

Heute kreist ein Rotmilan ganz nah über unseren Köpfen hinweg und wir bewundern seine Schönheit und Eleganz.


Den tollen Ausblick vom Kalvarienberg über die „unendlichen Weiten“ der Eifel genießen wir immer wieder gerne, bevor es weiter auf dem schmalen Trampelpfad hinab ins Lampertstal geht.
Auch Pepperhund scheint den Weg genau zu kennen, denn sie weiß sehr wohl, wo im Lampertstal ihr Badeplatz ist, und steuert direkt darauf zu.
Nach eine kleinen Erfrischung für den Hund geht es auf der linken Seite entlang des verschwindenden Lampertsbaches entlang.
Der Lampertsbach „versickert“ nämlich regelrecht in den Spalten und Rissen des Kalkgesteins und läuft unterirdisch durch den Karst weiter.
Hunderte Schmetterlinge flattern und gaukeln hier umher und fliegen von Blüte zu Blüte.
Wir sind immer wieder fasziniert von der Artenvielfalt der Blüten und Schmetterlinge.
Heute haben wir sehr viele Ochsenaugen, Bläulinge, Kaisermantel und Schachbrett Falter entdeckt.
Auch einige Dickkopf Falter, Landkärtchen, Zitronenfalter und Admirale.

Wunderschön!



Sogar der seltene „Goldene Acht“ Falter kreuzte unseren Weg, aber er war zu schnell für unsere Kamera.
Eine sehr große Heuschrecke hat uns dann auch noch fasziniert, als sie mit ihren langen dünnen Flügeln an uns vorbei surrte.
Bernhard hat eine Raupe entdeckt, die ich nicht sofort benennen konnte.

laut Google müsste es eine Raupe des Kiefernschwärmers sein, die kurz vor der Verpuppung steht.


Das Lampertstal bietet überall entlang des Weges schöne Fotomotive an.

Mal sind es die üppig grünen Wiesen, Totholzhügel und schön geformte Kiefern, und heute außerdem dicke weiße „Wattewolken“.
Trotz zahlreicher Fotostopps an fast jeder Blüte, die von den Schmetterlingen besucht wird, gelangen wir schnell zur Hauptstaße, die wir überqueren, um auf den schmalen Trampelpfad hinauf nach Schloßthal zu gelangen.
Sanft schlängelt sich der Pfad hinauf durch Kiefernwald und Wacholder.
Oben angekommen erblicken wir zwei Kreuze des Kreuzweges nach Dollendorf und halten uns links Richtung Schloßthal.
Wir haben der Burg-Ruine nur kurz „Hallo“ gesagt.
Direkt unterhalb der Burg biegen wir rechts ab und kurze Zeit später links, um auf dem Forst- und Wirtschaftsweg hinab durch den Wald zum Ahrtal-Radweg zu gelangen.
Der Ahrtal-Radweg ist ein geteerter Weg, der auf einer ehemaligen Bahntrasse entlang des Waldes und durch Felder und Wiesen verläuft.
An den Weihern kann man rechts Richtung Ahrhütte laufen, wo der Schmetterlingsgarten Eifalia zu einem Besuch einlädt.
Unser Weg führt links noch etwa 5 km entlang des Ahrtal-Radweges zurück zum Wanderparkplatz.


Die Gesamtstrecke beträgt etwas mehr als 20 km und wir waren mit Pausen und Fotostopps knapp 6 Stunden unterwegs.
Eine sehr schöne (bis auf den Ahrtal-Radweg) abwechslungsreiche Tour, die samt Steigungen angenehm zu laufen ist.
Der steinige Weg von Schloßthal hinunter zum Ahrtal-Radweg fiel mir auf Grund meiner Fersensporn Schmerzen jedoch etwas schwer.
Für unser Bloggertreffen entpuppte sich die ausgesuchte Route jedoch als viel zu lang.

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Kommentare (2)

  1. M.G.

20 km...ist ja schon was Ich habe es mit Interesse gelesen...mich an den tollen Tierbildern erfreut...und:
Etwas Unterricht u.Kenntnisse erhalten...über die Örtlichkeiten.Danke.
LG M.G.

  1. Annette    M.G.

Hallo MG
Es freut uns, dass dir die Tour gefällt.
Es gibt wirklich sehr viel Schönes dort auf dem Weg zu entdecken!
Herzliche Grüße,
Annette

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